Zum Inhalt (ALT-C)
Zur Navigation (ALT-N)
Zur Startseite (ALT-S)

Landratsamt Dillingen  |  E-Mail: poststelle@landratsamt.dillingen.de  |  Online: http://www.landkreis-dillingen.de

Hl. Ulrich

Hl. Ulrich

Hl. Ulrich / Europäische St. Ulrichsstiftung

Bischof von Augsburg von 923 – 973

 

* 890 wohl in Wittislingen, Sohn des Gaugrafen Hupald und seiner Frau Dietpurga

† am 4. Juli 973 in Augsburg

 

Nach einer Ausbildung im Kloster St. Gallen kehrte er zurück und war in der elterlichen Güterverwaltung tätig. Mit 33 Jahren wurde er Bischof von Augsburgs, ein Amt, das er bis zu seinem Tode bekleiden sollte. Daneben leitete er zeitweilig die Reichsabteien Kempten und Ottobeuren. In seiner Diözese setzte er sich sehr für Reformen ein. 955, bei der Belagerung Augsburgs, verteidigte er die Stadt, bis das königliche Entsatzheer eintraf. Dem Wiederaufbau der durch die Ungarn heimgesuchten Diözese galt seine Hauptsorge. Mit seiner in Wittislingen und Dillingen lebenden Familie blieb er zeitlebens verbunden.

Bischof Ulrich ist in der Krypta der Basilika St. Ulrich und Afra in Augsburg begraben.

Bereits zwei Jahrzehnte nach seinem Tod wurde Bischof Ulrich heiliggesprochen. Es ist dies die erste kanonische Heiligsprechung des Mittelalters.

 

Bischof Ulrich ist der Hauptpatron der Diözese Augsburg. In vielen Pfarreien ist er Kirchenpatron. Auf dem Ulrichsplatz in Dillingen steht seit 1910 das größte Denkmal dieses Heiligen in der Diözese Augsburg.

 

Landkreis und Stadt Dillingen a.d.Donau haben 1993, im tausendsten Jahr der Heiligsprechung von Bischof Ulrich, die Europäische St.-Ulrichs-Stiftung gegründet, um der Einheit Europas im christlichen Geist einen Impuls zu geben.

 

Ein besonderer Stiftungszweck ist es, regelmäßig den mit 10.000 € dotierten Europäischen St.-Ulrichs-Preis an Personen, Initiativen und Institutionen aus den Bereichen Politik, Kirche, Wissenschaft, Kultur, Wirtschaft und Soziales zu verleihen, die sich überragende Verdienste um die Einheit Europas erworben haben.

 

Die Preisträger des Europäischen St.-Ulrichs-Preises Seit Gründung der Stiftung

 

1993:           Prof. Dr. Alfons Nossol,

                    Bischof von Oppeln

 

1995:           Dr. Alois Mock,

                    Vizekanzler und Außenminister a.D.

                    der Republik Österreich

 

1997:           Dr. Helmut Kohl,

                    Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland

 

1999:           Prof. Dr. Roman Herzog,

                    Bundespräsident a.D. der Bundesrepublik Deutschland

 

2001:           Dr. Marion Gräfin Dönhoff,

                    Publizistin und Mitherausgeberin der ZEIT

 

2003:           Gemeinschaft Sant’Egidio

                    vertreten durch den Gründer, Professor Dr. Andrea Riccardi

 

2007:           S.Em. Miloslav Kardinal Vlk,

                    Erzbischof von Prag

 

2009:           Anne-Sophie Mutter,

                    weltberühmte Geigerin

 

2012:           Lech Walesa

                    Präsident a.D. der Republik Polen und Friedensnobelpreisträger

 

2014:            Netzwerk "Miteinander für Europa"

 

Grossansicht in neuem Fenster: Eurp. St. Ulrichspreis 2012

drucken nach oben