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Dominikus Ringeisen

 

Gründer der Ursberger Anstalt, heute Dominikus-Ringeisen-Werk

 

* am 6. Dez. 1835 als Sohn der Söldnerseheleute Josef und Theresa Ringeisen auf jetzt Ringeisenstraße 4 [in Unterfinningen]

† am 4. Mai 1904 in Ursberg (Lkr. Günzburg)

 

Nach seiner Tätigkeit als Kaplan in Frankenried (1864-71) und als Benefiziat in Obergünzburg (1871-82) trat er 1882 die Stelle eines Beichtvaters bei den Schwestern der seligen Kreszentia in Kaufbeuren und des Religionslehrers an ihrer Klosterschule an. Vom Staat erwarb er mit Hilfe einer Spende im Jahre 1884 das ehemalige Prämonstratenserkloster Ursberg, um dort eine Einrichtung für „Schwachsinnige“ einzurichten. Zum Auf- und Ausbau seines Werkes erwarb er in Schwaben, Oberbayern, Niederbayern und Unterfranken weitere Heime und Besitzungen.

Die Pflege vertraute er der 1897 von ihm gegründeten St.-Josephs-Kongregation vom III. Orden des hl. Franziskus an.

Im Friedhof in Ursberg ist Dominikus Ringeisen beigesetzt.

Zum 100. Todestag weihte die Heimatgemeinde Finningen den Dominikus-Ringeisen-Platz ein. Die von dem Münchner Künstler Alfred Göring gestaltete Bronzeplatte bietet auch das Porträt des Priesters und großen deutschen Sozialapostels.

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