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Landratsamt Dillingen  |  E-Mail: poststelle@landratsamt.dillingen.de  |  Online: http://www.landkreis-dillingen.de

Aufgaben-Detailansicht

Lebensmittelhygiene; Eigenkontrollsysteme nach dem HACCP-Konzept

Wer Lebensmittel herstellt, behandelt oder in Verkehr bringt, hat durch betriebseigene Kontrollen die kritischen Punkte im Prozessablauf festzustellen und zu gewährleisten, dass angemessene Sicherungsmaßnahmen festgelegt, durchgeführt und überprüft werden. Dies erfolgt durch ein geeignetes Eigenkontrollsystem, das der Überwachung durch die amtliche Lebensmittelüberwachung unterliegt.

Beschreibung

Sinn und Zweck der betriebseigenen Kontrollen und Maßnahmen nach Art. 5 der Verordnung (EG) Nr. 852/2004 ist es, die Entstehung gesundheitlicher Gefahren durch chemische, biologische oder physikalische Einflüsse zu verhindern.

Dazu hat jeder Betrieb ein Konzept zu erstellen, das der Gefahrenidentifizierung, -bewertung und -abwehr dient und der zuständigen Behörde (Kreisverwaltungsbehörde) Nachweise zu erbringen. Die Dokumente sind auf aktuellen Stand zu halten und aufzubewahren (Art 5 Abs. 4 der Verordnung (EG) Nr. 852/2004.  Dabei berücksichtigt die zuständige Behörde die Art und Größe des Lebensmittelunternehmens.

Das Konzept soll folgenden Grundsätzen genügen:

  • Analyse der Gefahren in Produktions- und Arbeitsabläufen
  • Identifizierung der Punkte in den Prozessen, an denen Gefahren auftreten können
  • Festlegung der für die Lebensmittelsicherheit kritischen Punkte
  • Festlegung und Durchführung wirksamer Sicherungsmaßnahmen
  • Überwachung dieser Sicherungsmaßnahmen
  • Überprüfung der Gefahrenanalyse, der kritischen Punkte und der Sicherungsmaßnahmen in regelmäßigen Abständen
  • Pflicht zur Dokumentation des Vorgehens 

In diesem Rahmen stellen die Grundsätze des HACCP-Konzeptes (Hazard Analysis and Critical Control Point) eine Möglichkeit dar, vorbeugenden Gesundheitsschutz zu betreiben. Nach dem HACCP-Konzept sind zunächst mögliche Gesundheitsgefahren und die Wahrscheinlichkeit ihres Auftretens festzustellen (Hazard Analysis). Im Anschluss daran sind anhand der gewonnenen Ergebnisse Maßnahmen festzulegen, mit denen sich die Gefährdungen der menschlichen Gesundheit vermeiden oder verringern lassen (Critical Control Point).

Rechtsvorschriften


Stand: 19.09.2017

Redaktionell verantwortlich: Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (siehe BayernPortal)

Folgende Ansprechpartner sind zuständig:


NameTelefonnummerZimmerBemerkung
Dr. Tanja Eberhardt 09071 51-288 109 (Große Allee 25)  bei Lebensmittelbetrieben
Dr. Sabine Steinmeyer 09071 51-282 110 (Große Allee 25)  bei Futtermittelbetrieben
Holger Buelens 09071 51-284 102 (Große Allee 25)  Verkaufsbetriebe, Großkantinen, Eierbe- und Eierverarbeitende Betriebe
Peter Haunstetter 09071 51-290 102 (Große Allee 25)  Verkaufsbetriebe, Großkantinen, Eierbe- und Eierverarbeitende Betriebe
Sabrina Kocan 09071 51-285 102 (Große Allee 25)  Verkaufsbetriebe, Großkantinen, Eierbe- und Eierverarbeitende Betriebe
Thomas Schwab 09071 51-286 102 (Große Allee 25)  Verkaufsbetriebe, Großkantinen, Eierbe- und Eierverarbeitende Betriebe
 


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