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Repräsentanten von rund 50 Gemeinschaften nehmen an der Verleihung des Europäischen St.-Ulrichs-Preises in Dillingen teil

Repräsentanten von rund 50 Gemeinschaften werden an der Verleihung des Europäischen St.-Ulrichs-Preises an das aus 300 christlichen Bewegungen bestehende internationale Netzwerk „Miteinander für Europa“ am Samstag, 3. Mai 2014, in Dillingen a.d.Donau teilnehmen.

„In der beeindruckenden Vielfalt des Teilnehmerkreises wird deutlich, dass die seit 15 Jahren bestehende Initiative „Miteinander für Europa“ von Menschen unterschiedlicher Konfessionen und Nationalitäten getragen ist, die sich nur einem Ziel verpflichtet sehen, zur Einheit Europas beizutragen“, freut sich der Stiftungsvorsitzende, Landrat Leo Schrell, auf die bereits zehnte Preisverleihung seit Gründung der Europäischen St.-Ulrichs-Stiftung im Jahr 1993 durch Landkreis und Stadt Dillingen.

Die Gemeinschaften von „Miteinander für Europa“ setzen sich in konkreten Lebensbereichen ein und wollen dabei die Rückbesinnung auf Werte und die christlichen Wurzeln unserer Gesellschaft vertiefen. Zu den Bereichen, in denen das Netzwerk wirkt, gehört das Leben in allen Phasen seiner Entwicklung. Dazu zählen Ehe und Familie, der Schutz von Natur und Umwelt, Arme und Bedürftige, die am Rande der Gesellschaft stehen, eine Wirtschaftsordnung, die sich am Menschen orientiert, Frieden und Ausgleich in der Gesellschaft, Kinder und Jugendliche sowie ein gewaltfreies Miteinander in Schulen und Städten.

 

Mit dem Einsatz in den genannten Lebensbereichen will das internationale Netzwerk einerseits die nationalen Identitäten fördern und zugleich Brücken zur Verwirklichung der politischen Gemeinsamkeit bauen. Wie entscheidend ein respektvoller und toleranter Umgang zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft und Abstammung für dauerhaften Frieden ist, verdeutlicht nach Meinung des Landrats die aktuelle Krise in der Ukraine.

„Auch vor diesem Hintergrund entspricht das Wirken von „Miteinander für Europa“ in besonderer Weise der Zielsetzung unser Stiftung, nämlich Europa christlich zu bauen und sich dabei von dem Gedanken einer Einheit in versöhnter Vielfalt leiten zu lassen“, betont Schrell.

Anlässlich eines internationalen Kongresses im Jahr 2007 in Stuttgart hat die Initiative rund 10.000 Menschen aus 15 Ländern Europas, darunter katholische, evangelische, orthodoxe und anglikanische Christen versammelt. Der damalige Papst Benedikt XVI. würdigte das Netzwerk seinerzeit als „glückliche, ökumenische Intuition“ während Bundeskanzlerin Angela Merkel erklärte: „Sie geben mit Ihrer Bewegung auch der Einheit Europas ein Gesicht und bauen mit Ihrem Netzwerk Brücken zwischen Völkern und Kulturen“.

Welchen großen Stellenwert der Europäische St.-Ulrichs-Preis bei der Initiative „Miteinander für Europa“ hat, verdeutlicht die hohe Präsenz der unmittelbar Verantwortlichen. So wird sowohl das internationale Leitungskomitee als auch das deutsche Koordinationsteam nahezu komplett bei der Preisverleihung anwesend sein. So hat neben dem Vorsitzenden von Syndesmos, dem Weltverband orthodoxer Jugendbewegungen, Christophe D’Aloisio, auch Pater Heinrich Walter, der seit 2003 Vorsitzender des Internationalen Präsidiums der Schönstatt-Bewegung ist, seine Teilnahme zugesagt.

Informationen zum Netzwerk „Miteinander für Europa“ sind über die Internetseite www.miteinander-wie-sonst.org/aktuelles/ erhältlich.

 

 

Grossansicht in neuem Fenster: Netzwerk Miteinander für Europavon links: Matthias Leineweber (Sant'Egidio), Thomas Römer (CVJM München), Erzbischof Robert Zollitsch und Gerhard Proß (CVJM Esslingen); Foto: Christina Grill

 

 

 

 

 

 

Dillingen a.d.Donau, 17. April 2014

Peter Hurler, Pressesprecher

Tel.Nr. 09071/51-138

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