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Landratsamt Dillingen a.d.Donau

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Letzte Änderung:
16.01.2018
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Neubau eines kombinierten Geh-, Rad- und Wirtschaftsweges zwischen Deisenhofen und Lutzingen festiggestellt

Mit dem Neubau eines kombinierten Geh-, Rad- und Wirtschaftsweges zwischen Deisenhofen und Lutzingen entlang der Kreisstraße DLG 25 wurde das vorhandene Radwegenetz im Landkreis weiter optimiert. Davon überzeugten sich in diesen Tagen Landrat Leo Schrell, Stimmkreisabgeordneter Georg Winter und 2. Bürgermeister Stephan Karg (Höchstädt).

 

Der Radwegebau im Landkreis Dillingen setzt sich weiter fort. Obwohl bereits ein umfassendes Radwegenetz vorhanden ist, nutzen die Kommunen die Möglichkeit, weitere Ergänzungen vorzunehmen. Dies ist aus Sicht von Stimmkreisabgeordnetem Georg Winter, dem der Radwegebau seit langem ein Anliegen ist, sehr erfreulich. In diesem Zusammenhang weist der Abgeordnete darauf hin, dass es die Entflechtungsmittel des Bundes nur noch bis 31.12.2019 gibt. Sein Wunsch ist, dass die Kommunen in Zusammenarbeit mit dem Landkreis oder dem Staatlichen Bauamt diese gute Chance nutzen, um weitere Netzergänzungen für kommunale Projekte vorzunehmen. Aktuell ist es in diesem Jahr gelungen, dass in der Trägerschaft des Landkreises ein weiterer Radweg zwischen Deisenhofen und Lutzingen realisiert wurde. Für die Maßnahme sind 637.000 Euro veranschlagt, der Freistaat Bayern trägt hierzu, so Abgeordneter Georg Winter, rund 425.000 Euro bei, die Stadt Höchstädt ca. 212.000 Euro, der Landkreis übernimmt die Kosten der Bauleitung und sonstige Verwaltungsausgaben.

 

Dabei betonte Landrat Leo Schrell, dass der Lückenschluss zwischen den vorhandenen Radwegeverbindungen Unterliezheim – Lutzingen, Deisenhofen – Höchstädt und Deisenhofen – Mörslingen sowohl aus touristischer Sicht als auch mit Blick auf die Sicherheit der Fußgänger und Radfahrer eine wesentliche Aufwertung darstelle.

 

2. Bürgermeister Stephan Karg ergänzte, dass der Bau der Radwegeverbindung vor der Realisierung der Umfahrung Höchstädt im Zuge der B 16 für die Stadt Höchstädt finanzielle Vorteile habe. So müsse der Bund beim Bau der Umfahrung Höchstädt den Radweg anpassen und das dafür erforderliche Brückenbauwerk errichten.

 

Karg dankte MdL Winter für seinen Einsatz für eine hohe Förderung, zumal der Stadt wegen der archäologischen Baubegleitung und erforderlichen Grabungen sowie einem dafür notwendigen Bodenaustausch zuwendungsfähige Mehrkosten in Höhe von rund 110.000 Euro entstanden seien. Da der neue Radweg auch als Wirtschaftsweg dient, übernimmt die Stadt Höchstädt die Mehrbreite von 50 cm auf eigene Kosten.

 

Der kombinierte Geh-, Rad- und Wirtschaftsweg hat eine Länge von 1.850 Meter und eine Breite von 3,00 Meter zzgl. eines beidseitigen Banketts von je einem halben Meter.

 

Landrat Leo Schrell dankte der Stadt Höchstädt für die Bereitschaft, die für die Infrastruktur und die Verkehrssicherheit der Radfahrer wichtige Maßnahme jetzt umzusetzen. So wurde am Ortseingang von Deisenhofen auch eine Querungshilfe errichtet, die bewirken soll, dass die Geschwindigkeit des Durchgangsverkehrs bereits am Ortseingang spürbar reduziert wird.

   

 Grossansicht in neuem Fenster: Neubau Radweg zwischen Diesenhofen und Lutzingen

 

 Am nördlichen Ortseingang von Deisenhofen auf dem neuen Radweg, im Hintergrund befindet sich die neu eingebaute Querungshilfe. Im Bild (von links): 2. Bürgermeister Stephan Karg, Landrat Leo Schrell, Stimmkreisabgeordneter Georg Winter, Christina Leitenmaier-Drexel und Roman Bauer (beide Tiefbauverwaltung Landratsamt Dillingen)

 

 

Dillingen a.d.Donau, 20.12.2017

Peter Hurler, Pressesprecher

Tel.Nr. 09071/51-138


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