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Die Wärmeversorgung aller Landkreiseinrichtungen wird nach dem Willen der Kreisgremien nach und nach auf erneuerbare Energien umgestellt.
Nachstehend sind bereits umgesetzte Konzepte dargestellt:
- Biomasseheizanlage Wertingen
Die Biomasseheizanlage Wertingen wurde im Jahr 2005 in Betrieb genommen.
Sie versorgt im Verbund:
- das Gymnasium Wertingen
- die Turn- und Schwimmhalle Wertingen
- die Verbandshauptschule Wertingen
- das Seniorenzentrum St. Klara
mit Wärme und stellt ein Vorzeigeprojekt dar.
- Anlage: Kessel für Hackschnitzel: 850 kW
- Spitzenlastkessel mit Öl: 800 kW
- CO2 - Einsparung: 685 t/a
- Brennstoffbedarf - Biomasse: 3.150 Sm³/a
- Hackschnitzellieferung zu 100% durch die Forstbetriebsgemeinschaft des Landkreises Dillingen
Die Anlage ist als Wärmeliefercontracting mit einer Laufzeit von 15 Jahren konzipiert.
Investitionskosten: 1,3 Mio. EURO
Baukostenzuschuss des Landkreises: 250.000 €
Förderung durch das Förderprogramm C.A.R.M.E.N des Freistaates Bayern
- Schülerheim der Berufsschule Höchstädt
Im Zuge des Neubaus des Schülerheims, das am 14.09.2009 seinen Betrieb aufgenommen hat, wurde zur Versorgung
- des Schultrakts der Berufsschule Höchstädt
- des Praxisteils der Berufsschule Höchstädt
- des neuen Schülerheims
eine Biomasseheizanlage mit Nahwärmenetz errichtet.
- Anlage: Kessel für Hackschnitzel 550 kW
- Spitzenlastkessel mit Öl 550 kW
- CO2 - Einsparung 383 t/a
- Brennstoffbedarf - Biomasse 2.120 Sm³/a
Die Anlage ist als Wärmeliefercontracting mit einer Laufzeit von 20 Jahren konzipiert.
Investitionskosten: 1,8 Mio. EURO
- Nahwärmeverbund Dillingen
Im Rahmen des von erdgas schwaben gmbh geplanten und realisierten Nahwärmeverbundes im Stadtbereich Dillingen wurde das Landratsamt Dillingen, das Johann-Michael-Sailer-Gymnasium Dillingen und das Krankenhaus St. Elisabeth 2008 an die Biomasseheizanlage auf der Basis von Holzhackschnitzeln der erdgas schwaben angeschlossen.
- Gelieferte Fernwärme: 24.000 MWh/Jahr
- Einsparung: 2,8 Mio. Liter Heizöl bzw. m³ Erdgas
- Erzeugter Ökostrom: 6 bis 7 Mio. kWh/Jahr
- Heizanlage Albertus-Gymnasium Lauingen
Neubau einer Pellettsheizung mit Nahwärmenetz zur Versorgung
- des Schultraktes des Albertus - Gym. Lauingen - LKR und
- des Gebäudes "altes Kloster" - Freistaat Bayern
Anlage:
- Kessel für Pellettsheizung: 720 kW
- CO2 - Einsparung: 334 t/a
- Brennstoffbedarf - Pellets: 300 t/a
Die Anlage wird auf der Grundlage eines Wärmeliefercontractings mit einer 20-jährigen Laufzeit betrieben.
- Umwälzpumpentausch
- Projekt: Austausch von veralteten Umwälzpumpen in Heizungsanlagen des Landkreises Dillingen gegen Hocheffizienz-Pumpen
- Projektlaufzeit: 01.06.2009 bis 31.12.2009
- Zuwendungsgeber: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
- Projektträger: ptJ Projektträger Jülich, Berlin
- Fachplanung: Ingenieurbüro für Versorgungstechnik, Dipl.-Ing. Jörg Klein VDI, Wertingen
- Ausführende Firmen: Heizungstechnik - Wenisch Haustechnik GmbH & Co. KG Dillingen, Steuerungstechnik - H + S Regeltechnik GmbH Donauwörth
- Förderkennzeichen: 03KS0618
- Vorhabenziel: Der Landkreis Dillingen a. d. Donau hat im Zuge der Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen im Rahmen der Klimaschutzinitiative in sieben Liegenschaften Heizungs-Umwälzpumpen ausgetauscht. Gewechselt wurden Umwälzpumpen im Bereich der Heizungs-, Klima- und Lüftungstechnik. Die ausgewechselten Umwälzpumpen wurden durch besonders effiziente Umwälzpumpen der Energie Klasse A ersetzt. Durch einen abschließenden hydraulischen Abgleich der Heizungsstränge wurde eine erhebliche Verbesserung der Effizienz der betroffenen Anlagenteile erreicht. Hierdurch wird der Energieverbrauch und der CO2-Ausstoß nachhaltig reduziert.
- Erneuerung von Beleuchtungsanlagen
- Projekt: Erneuerung von Beleuchtungsanlagen im Landratsamt Dillingen, im Johann-Michael-Sailer Gymnasium Dillingen und im Albertus Gymnasium Lauingen mit tageslichtabhängiger Steuerung und energiesparenden Leuchten
- Projektlaufzeit: 01.10.2009 - 30.09.2010
- Zuwendungsgeber: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
- Projektträger: ptJ Projektträger Jülich, Berlin
- Fachplanung: Ingenieurbüro LESH, F. K. Elsner, Haunsheim
- Ausführende Firmen: Elektro Kain GmbH Dillingen, Elektro Kränzle GmbH & Co. KG, Lauingen
- Förderkennzeichen: 03KS0759
- Vorhabenziel: Der Landkreis Dillingen a. d. Donau hat im Zuge der Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen im Rahmen der Klimaschutzinitiative die Beleuchtungsanlagen im Landratsamt Dillingen, im Johann-Michael-Sailer Gymnasium in Dillingen und im Albertus Gymnasium Lauingen erneuert. Die ausgewechselten Beleuchtungsanlagen wurden mit einer tageslichtabhängigen Steuerung sowie mit Bewegungsmeldern und energiesparenden Leuchten ausgestattet. Hierdurch wird der Energieverbrauch und der CO2-Ausstoß nachhaltig reduziert.
- Photovoltaikanlagen auf Landkreisgebäuden
- auf Schulen - zu Lehrzwecken
Auf allen Dächern der Schulen des Landkreises wurden in den Jahren 2003/2004 im Rahmen des Förderprojekts "Sonne in der Schule" 2 KWp - Photovoltaikanlagen zu Lehrzwecken installiert.
- Kreisbauhof
Im November 2006 hat der Landkreis mit dem Abfallwirtschaftsverband Nordschwaben den Aufbau einer Photovoltaikanlage auf den Gebäuden des Kreisbauhofes mit einer Leistung von 25 KWp festgelegt. Die Anlage ist seit Ende 2006 in Betrieb.
- Turn- und Schwimmhalle beim Gymnasium Wertingen
Derzeit wird auf dem Dach der Turn- und Schwimmhalle beim Gymnasium Wertingen durch den Investor, Zukunftsenergie Schwaben, eine Photovoltaikanlage von 100 KWp installiert.
- Schülerheim der Berufsschule Höchstädt
Auf der Dachfläche des neuen Schülerheimes in Höchstädt wurde eine Photovoltaikanlage mit 30 KWp installiert.
- Solaranlagen auf Landkreisgebäuden
- Staaliche Realschule Wertingen
für die Warmwasseraufbereitung der Turnhalle, Kollektorfläche 15,4 m2
- Schülerheim der Staatlichen Berufsschule Höchstädt
für die Warmwasseraufbereitung der Nassräume, Kollektorfläche 30,12 m2
- Gebäudeenergiemanagement des Landkreises
Durch gemeinsame Anstrengungen, insbesondere der Hausmeister an den Kreiseinrichtungen, konnten in 2007 Einsparungen in Höhe von insgesamt rund 42.000 € beim Verbrauch allein durch ein geändertes Nutzverhalten erzielt werden. Dies entspricht rund 500.000 kWh bzw. 50.000 Liter Heizöl oder 50.000 m³ Gas. Dadurch konnten auch die Emissionen gegenüber 2006 um 5,6 % (175 t CO2) gesenkt werden.
Die Einsparung gliedert sich wie folgt auf:
- Wärme: 30.600 €
- Strom: 6.040 €
- Wasser: 5.121 €
- Energieausweise für die Gebäude des Landkreises Dillingen
Bis September 2009 wurden für alle Gebäude des Landkreises Energieausweise erstellt und öffentlich ausgehängt.
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