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Rekordbeteiligung bei der Berufsinformationsmesse „Fit for Job“

Tausende Schülerinnen und Schüler informieren sich über Ausbildungsangebote im Landkreis

15. Berufsinformationsmesse Fit for Job

Die Rekordbeteiligung von über 100 Unternehmen aus Industrie, Handel, Handwerk und Dienstleistung sowie ein überwältigender Besuch sprechen für die hohe Qualität der Berufsinformationsmesse „Fit for Job“. Dieses Fazit zogen Landrat Leo Schrell und der Agenda21-Beauftragte, Hermann Kleinhans, übereinstimmend zum Verlauf der bereits 15. Messe, die in bewährter Weise in der Nordschwabenhalle in Höchstädt stattfand. 

Von den Unternehmen aus Industrie, Handel, Handwerk und Dienstleistung sowie den Behörden, Bildungseinrichtungen, Institutionen und Initiativen wurden insgesamt 216 Berufsbilder, darunter 171 Ausbildungsberufe und 45 duale Studienmöglichkeiten, präsentiert – so viele wie noch nie seit dem Bestehen der Messe. 

Landrat Leo Schrell betonte beim Pressegespräch, dass die Vielzahl der angebotenen Berufsbilder auch unmittelbar in der Region erlernt werden können und sich den jungen Menschen in ihrer Heimat damit beste berufliche Karrierechancen bieten. So bescheinigt auch der jüngste Deutschland-Check des Magazins FOCUS-MONEY, bei dem der Landkreis Dillingen a.d.Donau Platz 24 unter deutschlandweit 402 Kommunen erreichte, dem Landkreis ein starkes Wachstum. „Dies belegt“, so Schrell, „dass sich unser Landkreis in den zurückliegenden Jahren als attraktiver Wirtschafts-, Kultur- und Lebensraum etabliert hat. Insbesondere die Unternehmen aus Industrie, Handwerk, Handel und Dienstleistung sowie ein krisenfester Branchenmix sind dabei Garanten für Stabilität und Wachstum in der Region. Dies wird durch die Präsentation der Unternehmen auf der Berufsinformationsmesse „Fit for Job“ eindrucksvoll sichtbar“, freute sich der Landrat über die erneut starke Beteiligung.

 „Gerade mit Blick auf die fortschreitende Digitalisierung unterliegen viele Berufsbilder einem ständigen Wandel“, ergänzte Hermann Kleinhans, Agenda21-Beauftragter des Landkreises. Deshalb sehen Schrell und Kleinhans unisono das durchdachte und angesichts der steigenden Nachfrage der Unternehmen nochmals optimierte Ausstellungskonzept als wesentlichen Erfolg für die Messe an. Denn das Ziel der „Fit for Job“ sei, so Schrell und Kleinhans, die jungen Menschen frühzeitig und umfassend zu den differenzierten Berufsbildern zu informieren und dabei deren persönliche Neigungen und Begabungen zu berücksichtigen, um so eine beste Berufswahlentscheidung treffen zu können. Der Erfolg des Konzeptes spiegelte sich insbesondere in der Besucherzahl wider. Bereits am frühen Vormittag strömten tausende Schülerinnen und Schüler mit ihren Eltern in die Nordschwabenhalle, die Messehalle „Das Handwerk“ und die Berufsschule Höchstädt, um sich über Ausbildungsinhalte, Ausbildungszeiten und berufliche Perspektiven der Weiterbildung, die die unterschiedlichen Ausbildungsberufe bieten, zu informieren.

Dabei hat sich nach Ansicht von Landrat Leo Schrell erneut bewährt, dass die Aussteller dazu Auszubildende und junge Gesellen an den Infoständen für Gespräche auf Augenhöhe einsetzen. „Damit erhalten die Jugendlichen Informationen über die Inhalte der Ausbildung und die Schwerpunkte der einzelnen Berufsbilder aus erster Hand“, so Schrell.

 Von 9:00 Uhr bis 13:00 Uhr fand die Messe in den bewährten Präsentationräumen „Nordschwabenhalle“, Messehalle „Das Handwerk“ und in der „Berufsschule“ statt. Insbesondere die Messehalle „Das Handwerk“ hat sich in den vergangenen Jahren als attraktive Plattform bewährt. Insgesamt zehn Innungen sowie die Kreishandwerkerschaft Nordschwaben und die Handwerkskammer für Schwaben haben unter dem Slogan „Das Handwerk – die Wirtschaftsmacht von nebenan“ die zukunftsfähigen Perspektiven, die die Handwerksberufe bieten, erlebbar präsentiert So freuten sich Schrell und Kleinhans gemeinsam mit den Vertretern des Handwerks über das zunehmende Interesse bei den Schülern an den Handwerksberufen.

Kleinhans und Schrell betonten unisono, dass die Berufsinformationsmesse „Fit for Job“ nicht nur für die Schülerinnen und Schüler, sondern auch für die Unternehmen eine ideale Plattform sei, um mit dem Angebot und der Stärkung der dualen und wohnortnahen Aus- und Weiterbildung dem vielfach beklagten Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Deshalb sei auch das Interesse der Unternehmen an der „Fit for Job“ ständig steigend. So bedauern Schrell und Kleinhans, dass trotz der vollen Ausschöpfung aller zur Verfügung stehenden Präsentationsflächen erneut mehreren interessierten Ausstellern ausschließlich aus Kapazitätsgründen eine Absage erteilt werden musste. Auch konnten Wünsche nach einem größeren Stand oder einem anderen Standplatz nicht in jedem Fall erfüllt werden. Landrat Leo Schrell sieht in der hohen Nachfrage der Unternehmen den Beweis dafür, dass die „Fit for Job“ mit ihrem Konzept eine hohe Qualität bietet. Zudem belege dies den Wettbewerb der Unternehmen im Bemühen um qualifizierte Fachkräfte. Deshalb gehen Schrell und Kleinhans fest davon aus, dass viel Jungendliche den Slogan „Ratlos bei der Berufswahl? Informier dich!“, mit dem für die 15. Berufsinformationsmesse „Fit for Job“ geworben wurde, aufgegriffen haben und auf der Messe wertvolle Informationen zur eigenen Berufswahl erhalten haben.

Auch die Öffnung einzelner Räumlichkeiten in der Berufsschule Höchstädt bezeichneten Kleinhans und Schrell als deutliche Aufwertung der „Fit for Job“. Dadurch wurden nicht nur die Ausbildungs- und Praxisräume der Bildungseinrichtung sichtbar, sondern die Messebesucher erhielten auch einen unmittelbaren Praxisbezug zu den schulischen Ausbildungsvoraussetzungen der Berufsschule. Mit einem attraktiven Rundweg konnten sich die Messebesucher einen Einblick in die Räumlichkeiten der Metallwerkstatt, der Technikerschule, der Bäckerei und der Frisöre verschaffen.

Neben den Infoständen rundete ein von der Agentur für Arbeit organisiertes Vortragsprogramm das Messekonzept ab. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler konnten sich in insgesamt 13 Vorträgen zu verschiedenen Themenbereichen, wie beispielsweise zur Voraussetzung für die Fachoberschule, zu den dualen Studienmöglichkeiten oder zur Online-Bewerbung umfangreich informieren.

Beim Pressegespräch dankte Landrat Leo Schrell den anwesenden Vertretern der Wirtschaftsverbände für das hohe Engagement auf dem Gebiet der beruflichen Aus- und Weiterbildung. „Dadurch werden den jungen Menschen berufliche Perspektiven in Heimatnähe ermöglicht und gleichzeitig die Attraktivität unseres Landkreises als Wirtschaftsraum gestärkt“, so der Landrat.

Hermann Kleinhans betonte, dass neben der optimalen Infrastruktur, die die Nordschwabenhalle und das Schulzentrum biete, und dem bestehenden Konzept insbesondere das beispielgebende Netzwerk der beteiligten Akteure sowie der Initiatoren und Sponsoren entscheidend für den Erfolg der „Fit for Job“ sei. Insbesondere dankte Kleinhans dem Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT in Person des Geschäftsführers Günter Hirschmann, der insbesondere durch die gezielte Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf die Messe zur hohen Beteiligung der Jugendlichen bei der „Fit for Job“ beigetragen habe.  

Der Landrat sprach dem Agenda21-Beauftragten Hermann Kleinhans und dem gesamten Organisationsteam ein Kompliment für die erneut perfekte Vorbereitung und Organisation aus. Ebenso dankte er den Städten Höchstädt und Dillingen, die neben dem Landkreis als maßgebliche Partner eine erfolgreiche Messe ermöglichen.

Informationen zum Verlauf der Berufsinformationsmesse „Fit for Job“ 2019 sind über die Internetseite www.du-und-deine-zukunft.de sowie auf Facebook unter www.facebook.com/fitforjob.dlg erhältlich.

 

Dillingen a.d.Donau, 16. Februar 2019

Peter Hurler, Pressesprecher

Tel.Nr. 09071/51-138

 

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