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Berufsinformationsmesse "Fit for Job" zählt zum Fundament der Fachkräftesicherung im Landkreis Dillingen

Als wichtiges Fundament der Fachkräftesicherung im Landkreis Dillingen bezeichnete Landrat Leo Schrell die Berufsinformationsmesse „Fit for Job“ beim jüngsten Planungsgespräch, das neben dem Rückblick auf die Messe, die am 16. Februar 2019 stattfand, auch die Festlegung erster Rahmendaten für die 16. „Fit for Job“ am 15. Februar 2020 zum Inhalt hatte.

Unisono zeigten sich Landrat Leo Schrell und der Agenda21-Beauftragte Hermann Kleinhans von der erneuten Rekordbeteiligung von über 100 Unternehmen aus Industrie, Handel, Handwerk und Dienstleistung sowie Behörden, Bildungseinrichtungen, Institutionen und Initiativen beeindruckt. Sie hatten gemeinsam insgesamt 216 Berufsbilder, darunter 171 Ausbildungsberufe und 45 duale Studiengänge präsentiert. „Damit war das Angebot für die Jugendlichen so umfangreich wie noch nie seit dem Bestehen der Messe“, betonte Schrell.

Nach Überzeugung der Veranstalter hat sich die Berufsinformationsmesse „Fit for Job“ damit als tragende Säule der Fachkräftesicherung im Landkreis Dillingen a.d.Donau etabliert.

„Eine Vielzahl der präsentierten Berufe können unmittelbar vor der Haustüre und damit wohnortnah erlernt werden“, sagte Schrell und machte gleichzeitig auf die damit verbundende Attraktivität des Landkreises als wirtschaftsstarke Region mit zukunftsfähigen Ausbildungs- und Arbeitsplätzen sowie Lebensqualität aufmerksam. Bestätigen würde dies der jüngste Deutschland-Check des Magazins FOCUS-MONEY, bei dem der Landkreis Dillingen a.d.Donau Platz 24 unter deutschlandweit 402 Kommunen erreichte. Dabei wurde dem Landkreis ein starkes Wachstum bestätigt, für das sich insbesondere die Unternehmen aus Industrie, Handwerk, Handel und Dienstleistung verantwortlich zeichnen.

Schrell und Kleinhans bezeichneten das durchdachte, nachhaltige und stetig optimierte Messekonzept der Berufsinformationsmesse übereinstimmend als absoluten Garanten für den Erfolg der „Fit for Job“. Zudem sehen Schrell und Kleinhans das hervorragende Netzwerk der Akteure aus Politik, Wirtschaft und Bildungseinrichtungen zur Organisation der Messe als entscheidenden Erfolgsfaktor für die Messe und mit verantwortlich für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung.

So besuchten auch in diesem Jahr erneut mehrere tausend Schülerinnen und Schüler mit ihren Eltern die „Fit for Job“, um sich über Ausbildungsinhalte, Ausbildungszeiten und berufliche Perspektiven der Weiterbildung, die die unterschiedlichen Ausbildungsberufe bieten, zu informieren.

„Gerade mit Blick auf den digitalen Wandel unterliegen viele Berufsbilder einer ständigen Veränderung“, betonte Landrat Leo Schrell. „Deshalb sei es Ziel der „Fit for Job“, so der Landrat, „die jungen Menschen frühzeitig und umfassend zu den differenzierten Berufsbildern zu informieren, um so die beste Berufswahlentscheidung nach den persönlichen Neigungen, Interessen und Begabungen treffen zu können.“

In seinem Fazit betonte Schrell auch, dass mit der Nordschwabenhalle, der Berufsschule und der Messehalle „Das Handwerk“ optimale Präsentationsflächen in unmittelbarer Nähe zueinander gegeben seien. Dennoch musste bedauerlicherweise trotz der Ausschöpfung aller möglichen Präsentationsflächen wie in den Vorjahren einigen Ausstellern aus Kapazitätsgründen abgesagt werden. Auch konnten nicht alle Wünsche der Aussteller nach einem größeren Stand oder einer anderen Standfläche Berücksichtigung finden. So ist die „Fit for Job“ auch für die Unternehmen eine ideale Plattform geworden, um dem vielfach beklagten Fachkräftemangel mit dem Angebot der beruflichen Aus- und Weiterbildung entgegenzuwirken. So gaben weitestgehend alle Aussteller in der Umfrage an, auch bei der „Fit for Job“ im nächsten Jahr teilnehmen zu wollen.

Als „goldrichtig“ hat sich seit Jahren der Messeauftritt des Handwerks in einer eigens geschaffenen Messehalle erwiesen. So warben neben der Kreishandwerkerschaft Nordschwaben und der Handwerkskammer für Schwaben insgesamt zehn Innungen unter dem Motto „Das Handwerk – die Wirtschaftsmacht von nebenan“ erlebbar für den Fachkräftenachwuchs in zukunftsfähigen Handwerksberufen. Gemeinsam mit Alban Faußner, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Nordschwaben, freuten sich Schrell und Kleinhans über das zunehmende Interesse bei den Schülern an der Messehalle und somit auch an den Handwerksberufen.

Dies spiegelt sich auch in den Trends wider, die Günter Hirschmann, Geschäftsführer des Arbeitskreises SCHULEWIRTSCHAFT, in seiner Auswertung der Schülerfragebögen aufzeigte. So konnte nicht nur eine positive Resonanz hinsichtlich der Besucherzahlen in der Messehalle „Das Handwerk“ gezogen werden. Hirschmann zeigte sich besonders erfreut darüber, dass der Großteil der Schülerinnen und Schüler gezielt und vorbereitet die Berufsinformationsmesse „Fit for Job“ besuchten. „Eine weitere Erkenntnis aus der Befragung war“, so Hirschmann, „dass die Schülerinnen und Schüler zwar mehrfach die Berufsinformationsmesse besuchen, um so eine fundierte Berufswahlentscheidung treffen zu können, im Allgemeinen jedoch eine gute Vermittlungssituation aufgrund der aktuellen Arbeitsmarktlage gegeben ist.“

Als wichtigen Bestandteil des Messekonzeptes bezeichnete Robert Heckl das von der Agentur für Arbeit organisierte Vortragsprogramm, das erneut rund 400 Schülerinnen und Schüler mit ihren Eltern besuchten. „Insbesondere die Vorträge zur FOS/BOS und zum dualen Studium erfreuten sich einer großen Beliebtheit“, so Heckl.

In seinem Fazit freute sich Landrat Leo Schrell über die positive Bewertung und Absicht der Unternehmen, auch an der „Fit for Job“ im Jahr 2020 teilnehmen zu wollen. „Dies ist die beste Grundlage für die Planung der Messe 2020“, resümierte der Landrat und dankte dem Organisationsteam für die perfekte Planung, den Sponsoren für die jahrelange Unterstützung und allen Ausstellern für die Beteiligung sowie ihren Beitrag zu einer erfolgreichen „Fit for Job“.

Grossansicht in neuem Fenster: Fit for Job Bild Resümee 29.04.2019

Beim Planungsgespräch wurden die Eckdaten der nächsten Berufsinformationsmesse „Fit for Job“ festgelegt.

Im Bild v.l.n.r:

Stephan Karg (2. Bürgermeister Stadt Höchstädt), Günter Hirschmann (Geschäftsführer AK SCHULEWIRTSCHAFT), Alban Faußner (Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Nordschwaben), OStD Dr. Helmut Nebel (Schulleiter Berufsschule Höchstädt), OStD Gottfried Göppel (Schulleiter Berufsschule Lauingen), Werner Kimmerle (Große Kreisstadt Dillingen), Landrat Leo Schrell, Claudia Nürnberger (IHK), Astrid Wanek (Agenda21-Büro Landratsamt Dillingen), Hermann Kleinhans (Agenda21-Beauftragter), Robert Heckl (Agentur für Arbeit) und Steffen Kölmel (VR-Bank Donau-Mindel eG).

 

Dillingen a.d.Donau, 30. April 2019
Peter Hurler, Pressesprecher
Tel.Nr. 09071/51-138

 

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