Covid-19; Impfzentrum Wertingen hat mit Impfung der immobilen Personen begonnen

Bereits am vergangenen Samstag hat ein mobiles Team des Impfzentrums Wertingen mit der Impfung der immobilen Personen begonnen. Nachdem mit den Hausbesuchen ein gewisser organisatorischer und zeitlicher Aufwand verbunden ist, werden ab dem 18. März 2021 täglich drei mobile Teams im Landkreis unterwegs sein, um die Impfungen vorzunehmen. So hat sich gezeigt, dass ein Impfteam maximal zehn Impfungen am Tag vornehmen kann. Mit der Aufstockung auf drei mobile Teams können täglich bis zu 30 Impfungen erfolgen.

Um die pflegebedürftigen, bettlägerigen Menschen so zügig wie möglich impfen zu können, hat Landrat Leo Schrell aufgrund der bisherigen Erfahrungen seine Verwaltung veranlasst, die aktuell noch als immobil registrierten Personen anzuschreiben und über die Vorgehensweise zu informieren. So kann der Impfvorgang u.a. beschleunigt werden, wenn die dafür erforderlichen Unterlagen wie das Aufklärungsblatt und der Impfbogen bereits ausgefüllt und unterschrieben bereitliegen, ebenso der Personalausweis sowie – falls vorhanden - der Impfpass. Die genannten Formulare und weitere Informationen können über die Internetseite des Landkreises https://www.landkreis-dillingen.de/formulare-zur-corona-impfung abgerufen werden.

Zudem bittet Landrat Leo Schrell die Personen, die sich als immobil haben registrieren lassen, zu prüfen, ob mit Unterstützung von Angehörigen, Bekannten oder ehrenamtlichen Diensten wie beispielsweise den Seniorengemeinschaften ein Fahrdienst zum Impfzentrum und damit eine Impfung im Impfzentrum möglich ist. Dies würde zum einen die Impfungen der tatsächlich bettlägerigen Menschen beschleunigen und den noch mobilen Personen eine frühere Impfung ermöglichen. So hat das Landratsamt nach Prüfung der Registrierungsdaten festgestellt, dass sich zunächst 792 Personen über das Callcenter von ECOLOG als nicht mobil registriert haben. Davon haben sich aber 365 Personen gleichzeitig über das Registrierungsportal www.impfzentren.bayern für eine Impfung im Impfzentrum registriert und zwischenzeitlich bereits eine Impfung, zumindest aber einen Impftermin, erhalten.

Wegen der vorläufigen Aussetzung der Impfung mit dem Impfstoff AstraZeneca hat das Impfzentrum Wertingen alle bis einschließlich 22.03.2021 vorgesehenen eintausend Astra-Zeneca-Impfungen im
Moment abgesagt. Die 205 Personen, die bereits für Impftermine eingeladen wurden, werden darüber zeitnah informiert.  Aktuell liegen dem Landratsamt noch keine Informationen über die konkreten Liefermengen für die Kalenderwoche 12 vor.  Voraussichtlich werden in der nächsten Woche mit wenigen Ausnahmen nur Zweitimpfungen mit den Impfstoffen BioNTech/Pfizer und Moderna stattfinden können.

Landrat Leo Schrell bedauert die Entwicklung und hofft, dass die Impfkampagne auch angesichts der aktuellen Risikobewertung des Robert-Koch-Instituts (RKI) sehr zeitnah wieder Fahrt aufnehmen kann. So schätzt das RKI aufgrund der anhaltend hohen Fallzahlen und des aktuell beschleunigten Wiederanstiegs der Inzidenz die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland insgesamt als sehr hoch ein.

Die 7-Tages-Inzidenz liegt derzeit im Landkreis zwar deutlich unter dem bayernweiten Durchschnittswert. Dennoch bittet Schrell die Bevölkerung, weiterhin sehr umsichtig zu sein, Kontakte nach Möglichkeit auf ein Mindestmaß zu reduzieren und die Hygieneregeln zu beachten.

Das Impfzentrum in Wertingen sieht Schrell sowohl organisatorisch als auch personell sehr gut aufgestellt. „Dies haben die Erfahrungen, die wir seit der Aufstockung der Kapazitäten auf 700 mögliche Impfungen pro Tag gemacht haben, gezeigt“, betont der Landrat.

Deshalb zeigt sich Schrell auch erfreut über die zunehmende Impfbereitschaft in der Bevölkerung. Während die Zahl der registrierten Personen, die noch keine Einladung zu einem Impftermin erhalten haben vor rund 14 Tagen noch bei rund 12.000 Personen lag, sind aktuell rund 17.300 Personen, die noch keine Impfung erhalten haben, für eine Impfung registriert.

 

Dillingen a.d.Donau, 17. März 2021
Peter Hurler, Pressesprecher

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