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Aufgaben

Gebärdensprachdolmetscher; Beantragung einer Kostenerstattung

Beschreibung

Mit dem Inkrafttreten des Behindertengleichstellungsgesetzes des Bundes und dem Bayerischen Behindertengleichstellungsgesetz wurde die Deutsche Gebärdensprache als eigenständige Sprache anerkannt. Den hörbehinderten Menschen wurde das Recht zugesprochen, diese Sprache im Verwaltungsverfahren zu verwenden.

Die Bayerische Kommunikationshilfen-Verordnung (BayKHV) regelt die Voraussetzungen und den Umfang der Kostenerstattung für den Einsatz von Gebärdensprachdolmetschern gegenüber Trägern der öffentlichen Gewalt sowie für hör- oder sprachbehinderte Eltern nicht hör- oder sprachbehinderter Kinder bei der Kommunikation mit Kindertageseinrichtungen und Tagespflegestellen und mit der Schule. Danach werden die Kosten zu den Sätzen des Justizvergütungs- und -entschädigungsgesetzes (JVEG) erstattet.

Bayerische Kommunikationshilfen-Verordnung, Justizvergütungs- und -entschädigungsgesetzes

Träger öffentlicher Gewalt, Staatsanwaltschaften, soweit diese ein Verwaltungsverfahren durchführen, überörtliche Sozialhilfeträger

Weitere Informationen zur Vermittlung von Gebärdensprachdolmetschern oder Ausbildung zur Gebärdensprachdolmetscherin bzw. zum Gebärdensprachdolmetscher bietet das GIB (Gesellschaft: Inklusion: Bildung in Nürnberg auf seiner Internetseite.

www.giby.de

www.stmas.bayern.de/inklusion/gleichstellungsgesetz/index.php#sec7

Rechtsvorschriften

Rechtsbehelfsbelehrung

  • ( (fakultatives) Widerspruchsverfahren )

Links


Stand: 21.03.2019

Redaktionell verantwortlich: Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales (siehe BayernPortal)

Folgende Ansprechpartner sind zuständig:


NameTelefonnummerZimmerBemerkung
Anja Regensburger 09071 51-196 328  Buchstaben: A - J
Karoline Wunderle 09071 51-191 329  Buchstaben: M - Z
Jutta Malisi 09071 51-192 329  Buchstaben: K - L
 

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